Laravel Cheat-Sheet für schnellen Start

Laravel v. 5.1

Der Laravel Cheat-Sheet für eine Situation, die jeder Entwickler kennt: Ein neues Projekt steht in den Startlöchern und es ist Zeit, sich im Team über die „Waffen“ Gedanken zu machen. Zum Glück, in diesem Fall aber „leider“, macht die rasante Entwicklung auch im Webtechnik-Sektor nicht halt.
Es gilt also, sich vorab zu überlegen, welche Anforderungen vorliegen und wie (und womit) diese am leichtesten zu erfüllen sind.
Ein Punkt, der mir oftmals zu kurz kommt, ist der Lernaspekt. Mir erscheint es durchaus sinnvoll, dem Team auch mal unbekannte Techniken vorzuschlagen, um so eine Entwicklung anzustreben, im Ganzen zu wachsen und flexibler zu werden. Doch dazu kommen wir ein anderes Mal.

Fällt die Wahl am Ende auf das Laravel Framework, möchte ich hier einmal schildern, wie meine bzw. unsere Projekte aufgesetzt werden. Fortgeschrittene haben sicherlich ihren eigenen Workflow entwickelt und sollten sich deshalb einem anderen Beitrag widmen.
Es gibt allerdings immer Leute, die „from Scratch“ anfangen und gerne einen Blick auf das Framework werfen würden, ohne dabei viel Zeit zu verlieren oder groß darüber nachzudenken, was sie tun.
Die bloggende Egosau in mir ist natürlich ebenfalls über einen kleinen Cheat-Sheet erfreut. So erstelle ich mir meine eigene „Kladde“ für kommende Projekte.

Die Voraussetzungen

Ich werde hier auf die Installation auf einem lokalen Webserver (in diesem Falle Xampp auf Windows) eingehen. Eine andere Variante, mit der vollkommen vorkonfigurierten Homestead Lösung, findet Ihr hier.
Auf die Voraussetzungen für das Laravel Framework gehe ich hier nicht weiter ein. Diese findet ihr nämlich hier.
Ich gehe außerdem von einem „frischen“ Windows aus. Demnach muss Composer noch installiert werden.
Zur Information: Ich würde auch lieber auf einem Linux System entwickeln, bin aber derzeit aus diversen Gründen an Windows gebunden und schreibe deswegen nicht aus Spaß so oft das Wort „Windows“.

Der Ablauf – Copy ’n paste

  1. Composer hier herunterladen – für Windows Benutzer ruhig den Windows Installer nehmen.

  2. Composer in die Umgebungsvariablen aufnehmen. Dazu: Rechtsklick auf Startmenü > System > Erweiterte Systemeinstellungen > Umgebungsvariablen. Dort entweder unter Benutzervariablen eine Variable mit Namen „PATH“ anlegen oder bei den Systemvariablen an die Variable „Path“ folgenden Pfad anhängen (kann je nach System variieren. Deswegen vorher prüfen): C:\Users\andre\AppData\Roaming\Composer\vendor\bin

  3. Laravel global verfügbar machen:
    composer global require "laravel/installer=~1.1"

  4. Mittels Konsole in das Webverzeichnis wechseln und ein neues Laravel Projekt anlegen:

  5. In das Projektverzeichnis wechseln:
    cd <projektname>

  6. Leere Datenbank auf dem lokalen Server anlegen.

An diesem Punkt ist unser Projekt angelegt und einsatzbereit. Wer jetzt durchstarten möchte, kann dies tun. Für alle anderen hier noch weitere Schritte, die bei meinen Projekten nicht fehlen dürfen.

  1. .env Datei im Hauptordner öffnen un Datenbank konfigurieren (alle Variablen mit DB_)

  2. Vorgefertigtes Benutzerschema anlegen:
    php artisan migrate

  3. Jeffrey Ways erweiterte Generatoren (Laravel 5 | Laravel 4) laden…
    composer require laracasts/generators --dev

  4. …und für die Applikation in der app/Providers/AppServiceProvider-Datei, in der Funktion register() verfügbar machen:

     

  5. Via Bower (Installationshilfe hier) die nötigen Bibliotheken installieren. Grundsätzlich fährt man in den meisten Projekten als Start ganz gut mit:

    Die Paketsuche liefert mehr – hier.

  6. Die Pakete speichern:
    bower init

  7. Gulp installieren (global):
    npm install --global gulp

  8. npm install

  9. gulpfile für Scriptminimierung anpassen

Fazit – Laravel Cheat-Sheet

Sind alle Schritte erfolgreich durchlaufen, kann das Programmieren losgehen. Mit den Generatoren von JeffreyWay ist es noch einfacher, Tabellen, Models und Controller zu erstellen.
Dieser Ablauf stellt natürlich keinen generellen Fahrplan für alle Projekte dar, kann aber in den meisten Fällen lästiges googlen oder Lesezeichen durchsuchen vermeiden.

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